Junge Frau genießt die Sonne

Gefärbte Haare blondieren

Darf man das?

Blond liegt im Trend! Das ist wohl auch der Grund, warum sich immer mehr Dunkelhaarige dazu entscheiden, die Haare zu blondieren. Die meisten Produkte im Drogerie-Regal versprechen einen einfachen Weg zu blonden Haaren. Aber gilt das auch, wenn die Haare vorher schon einmal coloriert wurden? Darf man gefärbte Haare blondieren? Die Antwort ist einfach: Ja, man darf. Dabei gilt es allerdings ein paar Dinge zu beachten.

Gefärbte Haare blondieren

Wenn du deine Haare schon einmal blondiert hast weißt du bestimmt, dass eine Coloration alles andere ist alles andere als Wellness fürs Haar. Die richtige Blondierungsmethode schadet den Haaren aber nicht mehr als nötig. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Wasserstoffperoxidanteil im Blondierungsmittel ist und je schonender der Blondierungsvorgang dauert, desto weniger wird das Haar geschädigt. Eine länger andauernde, schrittweise Blondierung ist daher ratsam. Was viele nicht wissen: Dunkel gefärbtem Haar kann das Blondieren sogar guttun, weil dabei das überschüssige künstliche Pigment entfernt wird. Das macht das aufgehellte Haar seidiger und leichter. 

Zum Friseur oder selbst die Haare blondieren?

Ob du dein Haar beim Friseur oder zu Hause blondieren solltest, hängt davon ab, ob dein Haar von Natur aus schon hell, gesund, und unbehandelt ist oder ob du dunkles und strapaziertes Haar hast. Ist dein Haar bereits schon hell und gesund, wird auch das Haareblondieren zu Hause zum gewünschten Ergebnis führen. Ist dein Haar allerdings dunkel, wurde es bereits häufiger gefärbt oder ist es strapaziert, ist es besser, sich die Haare beim Friseur blondieren zu lassen. Denn der Profi blondiert dir die Haare möglichst schonend und findet den Blondton, der am besten zu dir passt.

Haare blondieren mit Strähnchen

Eine gute Möglichkeit, gefärbte Haare zu blondieren, ist, sich nach und nach immer mehr Strähnchen machen zu lassen. Das ist zwar mit mehreren Sitzungen aufwändiger, das Aufhellen passiert aber deutlich unauffälliger, und das Verfahren ist unkompliziert. Allerdings werden durch das wiederholte Blondieren manche Haarsträhnen mehr, manche weniger blondiert. Das Ergebnis besteht also aus unterschiedlichen Blondtönen, und manche Haare sind stärker strapaziert als andere.

Relativ schonende, schnelle, aber aufwändige Methode

Manche Friseure bieten an, die Haare an einem Tag zu blondieren. Das braucht natürlich Zeit. Die Prozedur beginnt an den Spitzen. Dort hat sich durch das Dunkelfärben am meisten Farbe angelagert. Wenn die Spitzen hell genug sind, kommt die Blondierung in die Längen und schliesslich an den Ansatz. Der Blondierungsprozess wird so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Farbe erreicht ist. Das kann mehrere Stunden dauern, und der Friseur muss immer wieder ein Auge darauf werfen. Der Vorteil: Du bist nach einem Tag blond. Das ist relativ schonend für die Haare, aber auch recht schlecht für den Geldbeutel.

Haare blondieren in zwei Schritten

Wer sparen will und mehr Zeit hat, der kann die Haare auch in Etappen blondieren. Pro Blondierungsvorgang kann man das Haar um sieben Tonstufen aufhellen. Genügt das nicht, muss ein zweiter Durchgang gemacht werden. Das gold-orange Ergebnis muss dann mit einer Farbe oder Tönung nachbearbeitet werden. Dies ist aber frühestens am Tag danach möglich, denn zweimal Färben in einer Sitzung ist physikalisch-chemisch nicht möglich.

Kurze Haare blondieren

Bei kurzen Haaren können die Haare auch über den Ansatz blondiert werden. Dazu wird pro Sitzung immer nur der Ansatz aufgehellt, bis irgendwann das gesamte Haar blond ist. Klingt hart, fällt aber nicht auf, da über mehrere Wochen oder sogar Monate blondiert wird. Viele Möglichkeiten führen zu einem Ergebnis: schön blondiertem Haar. Such dir die aus, die am besten zu dir passt. Und dann geniesse deine blonde Haarpracht.

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